Achsheimer Radler-Club 1991 e.V.
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Historie

Chronik des „Achsheimer Radler Club 1991 e.V.“

 


 

Diese Chronik des Achsheimer Radlerclub 1991 e. V. wurde anhand der vorhandenen  Unterlagen sowie Aussagen von Gründungsmitgliedern von dem Vereinsmitglied Hermann Scheller erstellt.

 

Um die Bürgerinnen und Bürger in seinem neuen Wohnsitz, dem schönen Dorf Achsheim, dazu zu bewegen, etwas für die Gesundheit zu tun und zugleich eine Gelegenheit für weitere gesellschaftliche Aktivitäten zu schaffen, kam dem damals aus der Pfalz „Zugereisten“ Fred Kleber die Idee, einen Radlerclub zur gründen.

 

Persönlich war er diesbezüglich entsprechend vorbelastet, da er in seiner früheren Heimat, wohin er sich in der Zwischenzeit wieder zurückzog, im Radrennsport auf regionaler und überregionaler Ebene schon eine Persönlichkeit war.

 

Um seine Gedanken in die Tat umzusetzen schaute er sich nach interessierten Frauen und Männer der Gemeinde um und berief am 26. April 1991 im ehemaligen „Gasthof Holland“ eine Gründungsversammlung ein.

 

In seinen Ausführungen ließ Fred Kleber aber sofort erkennen, dass der zu gründende Verein zwar sportliche Aktivitäten bieten soll, jedoch der gesellschaftliche Charakter keinesfalls zu kurz kommen dürfe.

 

An diesem Abend kam es dann auch zur Vereinsgründung. Sozusagen als Gründungsmitglieder waren damals anwesend:

 

       Bauer Maria                         Kleber Fred                               Schmid Josef

       Bauer Rupert                       Kleber Gisela                            Schmid Katherina

       Berchtenbreiter Andreas  Kloppot Günter                         Schmidt Anneliese

       Berchtenbreiter Barbara   Kloppot Hannelore                   Schmidt Wilhelm

       Berchtenbreiter Erwin        Kuchenbaur-Mohnen Gertrud   Schneider Edeltraud

       Durner Johann                    Kuchenbaur Hermann                Schneider Siegfried       

       Durner Katharina                 Kuhn Josef                                  Schulz Ursula

       Gai Josef                              Müller Christian                          Vogt Jupp   

       Gai Gisela                              Müller Gabriele                         Weißenböck Josef jun.

       Habla Josef                          Rakocevic Karl                            Wiebel Jakob

       Habla Annemarie                 Rakocevic Veronika                   Wiebel Johann

      

 

Der Verein gab sich den Namen „Achsheimer Radler Club 1991 e. V.“,

 

und legte folgenden Aufgabenkatalog fest:

- Pflege des Radwanderns

- Mountainbike fahren

- sowie Aktivitäten im Bereich der Leibesübung.

 

Als Vereinsfarben hatte man sich in Anlehnung an die bayerische Tradition für  „Weiß – Blau“ entschieden. Der Verein ist als gemeinnützig registriert.

 

Die Wahl des ersten Vorstandes des Clubs bei dieser Versammlung erbrachte folgendes Ergebnis:

 

1. Vorsitzender: Fred Kleber

2. Vorsitzender und Kassenwart: Wilhelm Schmidt

Schriftführerin: Hannelore Kloppot

Tourenwart: Erwin Berchtenbreiter sen.

Jugendwarte: Anneliese Schmidt und Maria Bauer

 

Für die nachstehend genannten weiteren Funktionen, die jedoch nicht dem Vorstand angehörten, wurden gewählt:

Vergnügungsausschuss: Karl Rakovics, Andreas Berchtenbreiter, Katharina Schmid und Annemarie Habla

Kassenrevision: Hermann Kuchenbaur und Josef Kuhn

Als Vereinsgaststätte wurde das „Gasthaus Alpenrose“, Besitzer Otto Holland, bestimmt.

Insbesondere den Aktivitäten des neuen Vorstandes war es zu verdanken, dass der Club im Jahre 1992, also schon bald nach der Gründung, bereits 120 Mitglieder, davon 70 männlich und 50 weiblich, verzeichnen konnte.

Unter dem Motto „wer will, der kann“ wurden in der Folgezeit diverse Aktivitäten angeboten, die sich in einen sportlicheren und einen gesellschaftlichen Bereich gliederten.

Den sportlichen Teil bildeten dabei,

- das sog. Freitagsradeln im Sommerhalbjahr von April bis September

- die Winterwanderungen jeden zweiten Sonntagnachmittag in der übrigen Jahreszeit

- sonstige, je nach Lust, Laune und Wetter oder bei bestimmten Anlässen –wie z. B. 

   Vatertag- kurzfristig angesagte Radtouren


Als gesellschaftliche Veranstaltungen waren eingeplant und wurden auch so in der Folgezeit je nach Lage auch durchgeführt,

- eine Jahresabschlussfeier

- ein Sommerfest

- Kinderfeste (als Sport- und Spielnachmittag, sowie Ausflüge)

- Familiennachmittage

- Vereinsausflüge

- ein Adventsfeier auf dem Dorfplatz


Der Verein hatte sich in der Zwischenzeit bei der Bevölkerung einen guten Ruf erworben, was sich letztendlich auch auf die Mitgliederzahl auswirkte, die im Jahre 1994 auf die stattliche Zahl von 151 Mitgliedern anwuchs.

Die Jahreshauptversammlung am 27.03.1993 erbrachte im Bereich der Vorstandschaft folgende Änderungen:

Die Funktion des 2. Vorsitzenden übernahm Erwin Berchtenbreiter sen., der zugleich auch als Touren- und Wanderwart fungierte. Als sein Stellvertreter in dieser Funktion wurde Josef Kuhn gewählt.

Der Vergnügungsausschuss wurde mit folgenden Funktionen versehen und diese wie folgt besetzt:

1. Vorsitzender: Karl Rakocevic

2. Vorsitzender: Rupert Bauer

Beisitzer/innen: Annemarie Habla, Veronika Rakocevic,

Anneliese Schmidt, Ingetraud Tausche

Die übrigen Mitglieder wurden in ihren Funktionen bestätigt.

In der Jahreshauptversammlung am 25. März 1995 trat der Vorsitzende Fred Kleber

aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück. Zu seiner Nachfolgerin wurde einstimmig  Ingetraud Tausche gewählt.


Die Funktion des Stellvertreters des Touren- und Wanderwartes übernahm  Christan Müller.  Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt.

Im Jahre 1995 schaffte sich der Verein einen Spezialanhänger zum Transport von bis zu 14 Fahrrädern an, der über eine übliche Anhängerkupplung auch an PKW mitgeführt werden kann. Vor der Inbetriebnahme des Fahrzeuges, mit dem inzwischen schon eine Reihe von interessanten Ausflügen von statten ging, erfolgte anlässlich eines Grillfestes im Garten der Familie Rakocevic eine Art „Einweihung“, bei der dem Hänger als künftige Bezeichnung der Vornamen des Konstrukteurs „Schorschi“ zu Teil wurde.


Bei der Jahreshauptversammlung am 23.03.1996 trat Hannelore Kloppot aus persönlichen Gründen als Schriftführerin zurück. Für diese Aufgabe wurde dann Hannelore Schmid gewählt.


In derselben Versammlung beschlossen die Mitglieder für den Verein eine Standarte fertigen zu lassen. Der entsprechende Auftrag erging an eine Münchner Firma, die diese Fahne zum Preis von 3.597,20 DM anfertigte. Die Weihe der Fahne fand am 01.06.1997 mit einer anschließenden Feier im Garten des Anwesens Sebastian Kuchenbaur statt. Für ein einheitliches Auftreten der Clubmitglieder wurde damals ebenfalls gesorgt. Es wurden für die Frauen Schals und für die Männer Krawatten beschafft.


Bei der Jahreshauptversammlung 1997 gab es in der Besetzung der Vorstandschaft keine Veränderungen.


Bei der Jahreshauptversammlung am 20.03.1999 wurde die Funktion des Stellvertreters des Touren- und Wanderwartes durch Veronika Rakocevic  besetzt.

Alleinige Jugendwartin war nun Anneliese Schmidt. Die Funktion Vergnügungsausschuss wurde nicht mehr besetzt.


Die Besetzung in den übrigen Vorstandsfunktionen blieb unverändert.


Im Laufe der Zeit musste die Zahl der Mitglieder leider etwas nach unten korrigiert werden.  Zum 31.12.2000 hatte der Club aber immer noch die stattliche Zahl von 129 Mitgliedern zu verzeichnen.


Bei der Jahreshauptversammlung am 03.03.2001 gab es in der Besetzung der Vorstandschaft folgende Änderungen:

Die Funktion der Schriftführerin übernahm Edith Heindl und als stellvertretender Touren- und Wanderwart wurde Leonhard Kuchenbaur bestellt bzw. gewählt.


In diesem Jahr, also  2001, war es dann soweit. Der Verein konnte seit seiner Gründung am 26. April 1991 auf sein zehnjähriges Jubiläum zurückblicken, das man am Sonntag, den 02. September 2001 unter Beteiligung der Bevölkerung im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Achsheim gebührend feierte. Nach dem Kirchgang fand man sich um 10 Uhr zunächst zu einem gemeinsamen Frühschoppen ein. Gesorgt war aber auch für das Mittagessen und den Nachmittagskaffee mit einem stattlichen Kuchenbufett. Den musikalischen Rahmen gestalteten die Gruppe „Altboarische Schmalzlerbuam“ und der Alleinunterhalter „Ulli Bissinger“.


Die Jahreshauptversammlung am 22.03.2003 brachte in der Vorstandschaft wieder ein paar Änderungen. Der bisherige langjährige Touren- und Wanderwart Erwin Berchtenbreiter sen.  bat aus persönlichen Gründen um eine Ablösung. Diese Funktion übernahm dann sozusagen in Doppelfunktion der als Kassenwart aktive Wilhelm Schmidt.


Jugendwartin wurde Karola Reindl. Für den verstorbenen Kassenprüfer Josef Kuhn übernahm diese Aufgabe zusammen mit Hermann Kuchenbaur nun Gerhard Heindl.


Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden wieder in ihren Ämtern bestätigt.


Die Mitgliederzahl hatte sich in der Zwischenzeit leider nochmals etwas nach unten korrigiert. Sie betrug am 31.12.2003 noch 103 Mitglieder.


Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2005 kam es erneut zum Wechsel in der Besetzung der Vorstandschaft.


Als Stellvertreterin der Vorsitzenden wurde Johanna Kuchenbaur gewählt und die  Funktion der Schriftführerin übernahm Renate Scheller, da Edith Heindl ihr Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellte.

Ebenfalls auf eine erneute Kandidatur verzichtete die bisherige Jugendwartin Karola Reindl. Auf Grund der aktuellen Situation in Bezug auf den Mangel an jüngeren Mitgliedern im Club wurde diese Position vorerst nicht mehr besetzt.

Die Funktion eines Kassenprüfers, zusammen mit Hermann Kuchenbaur, übernahm  Hermann Scheller, da der bisherige Prüfer Gerhard Heindl aus persönlichen Gründen ebenfalls nicht mehr kandidieren wollte.


Schwer traf die Mitglieder des Vereins dann der plötzliche Tod der 1. Vorsitzenden Ingetraud Tausche am 13.01.2007. Sie war über fast 12 Jahre nicht nur eine Vorsitzende im üblichen Sinne, sondern ihr gelang es, wenn nötig, immer wieder die Mitglieder für diverse Aktionen entsprechend zu motivieren. Beispielhaft darf hier die vom Club über viele Jahre ausgerichtete und von der gesamten Bevölkerung gern angenommene Dorfweihnacht erwähnt werden.


Ingetraud Tausche wurde in ihrem Familiengrab im Nordfriedhof in München beerdigt. Eine Abordnung des Vereins nahm an der Beisetzungsfeierlichkeit teil. Die Trauerrede mit Niederlegung eines Kranzes im Namen des Radlerclubs hielt Hermann Scheller.


Der Tod von Ingetraud Tausche hätte beinahe auch das Ende des Vereins bedeutet, da es nicht so einfach war, einen Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin zu finden. 


Vorübergehend wurde der Verein durch die Stellvertreterin Johanna Kuchenbaur geführt. Bei einer aufgrund der neuen Situation einberufenen Generalversammlung konnte zunächst kein Kandidat für den 1. Vorsitzenden gefunden werden, so dass ein weiterer Termin für eine außerordentliche Mitgliederversammlung auf den 16.03.2007 anberaumt wurde, ggf. mit dem Ziel bzw. Ergebnis, den Club aufzulösen.


Bei dieser Versammlung gelang es nach eingehender Diskussion doch dann tatsächlich das Weiterbestehen des Clubs zu sichern.  


Das langjährige Mitglied Siegfried Klinke erklärte sich auf Ersuchen der anwesenden Mitglieder und relativ kurzer Bedenkzeit an diesem Abend noch bereit, das vakante Amt des 1. Vorsitzenden des Clubs zu übernehmen wozu er dann selbstverständlich auch einstimmig gewählt wurde.


Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden bei den Abstimmungen erneut in ihren Ämtern bestätigt.


Aktuell bleibt festzustellen: Der Club ist nach wie vor sehr aktiv im Sinne der Aufgaben, die er sich bei der Gründung 1991 gegeben hat. 

 

 


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